Integration der Eigenmittelanforderungen in die Deckungsbeitragsrechnung

Integration der Eigenmittelanforderungen in die Deckungsebeitragsrechnung

Neben der Orientierung am Marktumfeld stellt die Deckungsbeitragsrechnung sicherlich auch bei Ihnen die zentrale Grundlage für das Pricing im Kundenkredit- und -einlagengeschäft dar. Definierte Zielmargen können dabei innerhalb der Planung sowie der Vor- und Nachkalkulation einbezogen werden. Gerne unterstützen wird Sie bei den grundsätzlichen und spezifischen Fragestellungen zur Deckungsbeitragsrechnung mit den vielfältigen technischen und prozessualen Umsetzungsoptionen.

Motiviert durch den massiven Zinsanstieg der vergangenen Monate erleben wir die „Rückkehr“ der klassischen Einlagenverzinsung. Neben den ebenfalls deutlichen Implikationen auf das Kreditgeschäft wird dieses im Besonderen durch die steigenden Eigenmittelanforderungen beeinflusst. Diese machen das Eigenkapital der Bank zunehmend zu einem potenziellen Engpassfaktor.

Mit einer angepassten Berücksichtigung der Eigenkapitalkosten können die aufsichtlichen Rahmenbedingungen verursachungsgerecht in die Deckungsbeitragsrechnung integriert werden. Dabei werden die aus dem Neugeschäft resultierenden Eigenmittelanforderungen konzeptionell über eine simulative Ausweitung der z.B. der Geschäftsguthaben kompensiert. Die Kosten eines solchen kalkulatorischen Gegengeschäftes (vgl. Logik der Konditionsbeiträge) werden im Deckungsbeitrag IIIa berücksichtigt.

Unser Unterstützungsangebot

Über eine entsprechende institutsindividuelle Parametrisierung auf der Grundlage Ihrer aktuellen und auch künftigen Eigenmittelanforderungen kann dieser Steuerungsaspekt adäquat im Pricingprozess berücksichtigt werden. Neben dem künftigen spezifischen ‚Systemrisikopuffer für Wohnimmobilien‘ und dem anzupassenden ‚antizyklischen Puffer‘ wird hier auch den potenziellen Veränderungen aus der Basel IV-Konzeption Rechnung getragen.

Mit einem pragmatischen Lösungsansatz möchten wir Sie bei der Integration der Eigenkapitalkosten in Ihre vertrieblichen Steuerungsinstrumente unterstützen. Dabei geht es neben der Bepreisung, unter Berücksichtigung des jeweiligen Wettbewerbsumfeldes, vor Allem auch um das verursachungs-gerechte Aufzeigen der Eigenmittelanforderungen aus dem Kundengeschäft. So kann fundiert z.B. über den Einbezug der Eigenkapitalkosten in einem Konditionentableau oder Pricing-Bogen auf Engagementebene befunden werden.

 

Ihre Ansprechpartner: Jürgen Tebroke | Lukas Loske