Steuerung | Controlling | Regulatorik

Setzen Sie neue Anforderungen ressourcenschonend und pragmatisch um!

Aktuelle Themen vom 13.12.2021:

Die Direktinvestition in Immobilien oder mittelbar über Immobilien-Fonds bzw. -Beteiligungen wird derzeit in vielen Banken als zinsunabhängige Ertragsquelle zunehmend forciert. In diesem Zusammenhang stehen die Institute aus verschiedenen Gründen vor besonderen Herausforderungen bei der Abbildung der Immobilienbestände im Risikomanagement:

  • Anforderungen bzw. Monita der Aufsicht im Umgang mit Immobilienrisiken, z.B. deren Berücksichtigung in der Geschäfts- und Risikostrategie, der jährlichen Risikoinventur und/oder der laufenden Risikosteuerungs- und Controllingprozesse (inkl. Stressszenarien).
  • Vielfältige Modelländerungen bzw. Empfehlungen der Union Investment zum Umgang mit Immobilienfonds
  • Immobilientöchter bzw. -beteiligungen und deren kreditfinanzierte Immobilieninvestments
  • Neue Fachkonzeption von Union Investment und parcIT zur Abbildung der Immobilienrisiken in der RTF.

Mit dem jetzt erfolgten Roll-Out des parcIT-Tools "IRIS" zur Umsetzung der neuen UI/parcIT-Fachkonzeption steht erstmals ein in der gen. Finanzgruppe abgestimmtes Instrument zur konsistenten Abbildung und Messung Immobilienrisiken in Form von Direktinvestments (inkl. Beteiligungen) und Fonds zur Verfügung. Insbesondere für Institute mit wesentlichen Immobilien-Direktbeständen stellt sich nun die Frage, wie eine Integration in das Risikomanagement mithilfe des parcIT-Tools erfolgen kann. Dabei ist vor allem die Angemessenheit des Verfahrens zu beurteilen sowie die "prüfungsfeste" Implementierung zu gewährleisten. Sofern die Immobilieninvestments primär über Fonds erfolgen und nur unwesentliche Direktbestände vorliegen, gilt ein besonderes Augenmerk einer sachgerechten und vollumfänglichen Beurteilung in der Risikoinventur. Das Fachkonzept bzw. die Musterdokumentation der parcIT zur Risikoinventur kann dabei den instrumentellen Rahmen liefern.

Gerne unterstützen wir Sie bei der sachgerechten und zugleich pragmatischen Abbildung von Immobilienrisiken im Risikomanagement.

Ihre Ansprechpartner: Wolfgang Beckmann | Lukas Loske | Jürgen Tebroke

Aktuelle Themen vom 05.10.2021:

Mit der 6. Novelle der MaRisk wurden verschiedene internationale Regulierungsinitiativen in deutsches Recht umgesetzt. Alle Änderungen, die lediglich Präzisierungen und Anpassungen betreffen, traten direkt mit Veröffentlichung der MaRisk Novelle am 16.08.2021 in Kraft. Für Neuerungen besteht eine Übergangsfrist bis zum 31.12.2021. Eine längere Übergangsfrist gilt für Auslagerungsverträge, die bereits bestehen oder die sich in Verhandlungen befinden.

Mit dem pit-con Musterprojektplan zur Umsetzung der MaRisk 2021 erhalten Sie eine kostenfreie praktische Umsetzungshilfe, mit der Sie sich schnell einen Überblick über den in Ihrer Bank bestehenden Handlungsbedarf verschaffen können. Zudem unterstützt Sie der Musterprojektplan bei der Dokumentation der bankinternen Zuständigkeiten, der vorgesehenen und umzusetzenden Maßnahmen sowie des jeweiligen Umsetzungsstandes.

Ihre Ansprechpartner: Martin Finke | Tobias Wischer

Download pit-con Musterprojektplan MaRisk 2021 ()

Aus der CRR und den EBA-Guidelines ergeben sich diverse neue Anforderungen an die Überwachung, Bewertung und Verschlüsselung von ausgefallenen Forderungen und Forderungen mit Stundungsmaßnahmen (Forbearance). Durch gezielte Datenqualitätsabfragen lässt sich hier eine effektive und gleichzeitig pragmatische Umsetzung erreichen. Positiver Nebeneffekt: Durch die geschaffene Transparenz vermeiden Sie einen hohen NPL-Bestand, der mit Umsetzung der neuen MaRisk deutlich kritischer zu sehen und ggf. auch mit hartem Kernkapital zu unterlegen ist (NPL-Backstop).

Gerne unterstützen wie Sie bei der inhaltlichen Umsetzung und Implementierung.

Ihr Ansprechpartner: Tobias Wischer

Aktuelle Themen vom 01.07.2021:

Die Umsetzung der neuen Anforderungen an die Prozesse zur jederzeitigen Sicherstellung der Risikotragfähigkeit (ICAAP) und die aktuelle Diskussion um die Integration von Nachhaltigkeitsrisiken in das Risikomanagement erfordern eine Anpassung und Erweiterung der Risikoinventur. Neben der Abbildung und konsistenten Verbindung von normativer und ökonomischer Perspektive ist bei der Risikoinventur für beide RTF-Perspektiven eine Wesentlichkeitsgrenze abzuleiten. Bei den Nachhaltigkeitsrisiken geht es vorrangig um die Frage, wie die Klima- und Umweltrisiken auf die banktypischen Risikoarten wirken. Dabei gilt es, nicht über das Ziel hinauszuschießen und mit Augenmaß zu agieren.

Mit der pit-con Risikoinventur lassen sich die neuen Anforderungen an die Risikoinventur effektiv und effizient umsetzen.

Ihre Ansprechpartner: Jürgen Tebroke | Wolfgang Beckmann

Politik und Bankenaufsicht erwarten, dass der Transformationsprozess zu mehr Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Gesellschaft von den Banken aktiv unterstützt wird. Im Rahmen des BVR-Projektes „Nachhaltige Finanzen“ wurden bereits wichtige Grundlagen für den Aufbau eines Nachhaltigkeitsmanagements in den Genossenschaftsbanken erarbeitet. Neben der Schaffung eines organisatorischen Rahmens sind in einem ersten Schritt die aus bankindividueller Sicht wesentlichen Handlungsfelder zu identifizieren und ein strategisches Zielbild zu erarbeiten, welches ökologische und ökonomische Nachhaltigkeitsaspekte über Ursache-Wirkungsketten miteinander verbindet.  Mehrdimensionale Betrachtungen können hier die Basis für ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell sein.

Mit unserer Unterstützung finden Sie für Ihre Bank den richtigen Einstieg in das Thema „Nachhaltigkeitsmanagement“.

Ihr Ansprechpartner: Martin Finke

Im derzeitigen Markt- und Wettbewerbsumfeld kommt dem jährlich neu zu durchlaufenden Planungsprozess und dessen Dokumentation nicht nur aus aufsichtsrechtlicher Sicht eine hohe Bedeutung zu. Ausgehend von der Geschäfts- und Risikostrategie und deren Anpassungen sind alle wesentlichen Leistungsbereiche der Bank in den Planungsprozess mit einzubeziehen. Die Ausrichtung des Vertriebs auf das Omnikanalmodell und der damit verbundene Ausbau des digitalen Vertriebs machen eine Anpassung und Weiterentwicklung der bisherigen Vertriebs- und Kostenplanung erforderlich. In Anlehnung an den BVR-Kompass sollten zudem neben dem Planszenario auch ein optimistisches und ein adverses Entwicklungsszenario in die Gesamtbank- und Vertriebsplanung aufgenommen werden.

Treffen Sie bereits heute die prozessualen und instrumentellen Voraussetzungen für einen an den Erfolgspotenzialen, Ihren strategischen Zielen und dem neuen Vertriebsmodell ausgerichteten Planungsprozess. Dabei können Sie auf unsere langjährigen Erfahrungen in der Begleitung von Planungsprozessen zählen.

Ihre Ansprechpartner: Martin Finke | Jürgen Tebroke

Aktuelle Themen vom 16.02.2021:

Aus den Ergebnissen der Sonderprüfung sind für Banken mit Fonds von Union Investment im Eigenanlagenportfolio einige Handlungsnotwendigkeiten entstanden. Auf der Grundlage einer Auswirkungsanalyse ist der bankindividuelle Anpassungsbedarf zu ermitteln und zu dokumentieren. Dabei ist zu entscheiden, welche Maßnahmen (Übergangslösungen oder Risikoaufschläge) zu ergreifen sind, um prüferische Feststellungen zur Abbildung Ihrer Fonds im Risikocontrolling zu vermeiden.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Auswirkungsanalyse sowie der Ableitung und Umsetzung geeigneter Maßnahmen im Risikocontrolling.

Ihr Ansprechpartner: Jürgen Tebroke

Die vereinfachte Methodik zur Quantifizierung der Adressrisiken im Eigengeschäft (VM-EG) wird aufgrund der methodischen Schwächen, des eingeschränkten Anwendungsbereichs sowie der geringen Anzahl von Nutzern nur noch bis zum Ende des Jahres 2021 unterstützt. Um die Umstellung auf das Kreditportfoliomodell für Eigengeschäfte (KPM-EG) zu erleichtern, erstellt die parcIT für betroffene Banken einmalig zum Stichtag 30.04.2021 eine unterjährige Berichtsvorlage für den Angemessenheitsnachweis KPM-EG.

Nutzen Sie die Berichtsvorlage der parcIT für eine frühzeitige ressourcenschonende und prüfungssichere Umstellung auf das in VR-Control® integrierte Kreditportfoliomodell.
Gerne unterstützen wir Sie bei der hierzu bis zum 30.04.2021 vorzunehmenden Parametrisierung von KPM-EG.

Ihr Ansprechpartner: Lukas Loske

Mit der Neufassung des IDW RS BFA 3 wurden die Anforderungen an die Ermittlung der (barwertigen) Verwaltungskosten für die Bestandsabwicklung der Zinsgeschäfte wesentlich erweitert (siehe hierzu „Jahresabschlussrundschreiben 2020“ des GV-VdR vom 14.12.2020). Bisher waren im Rahmen des sog. „Quick-Checks“ grob vereinfachte Ansätze prüfungsseitig akzeptiert; ab sofort wird jedoch eine differenziertere Ermittlung des Verwaltungskostenbarwertes erwartet. Gleichzeitig ist mit der Umsetzung der ICAAP-Anforderungen an eine barwertige bzw. barwertnahe Risikotragfähigkeitskonzeption die Konsistenz zur Gesamtbanksteuerung zu gewährleisten.

Gerne unterstützen wir Sie bei der konsistenten Ableitung des Verwaltungskostenbarwertes unter Nutzung vorhandener Spielräume.

Ihr Ansprechpartner: Wolfgang Beckmann

Mit dem Bafin-Merkblatt zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken wurde die Thematik fest in der aufsichtlichen Agenda verankert. Die sich abzeichnende Einbeziehung in bankaufsichtliche Prüfungen stellt Sie vor die Herausforderung, aus der Vielzahl von Empfehlungen und Hilfestellungen das für Ihre Bank angemessene Vorgehen auszuwählen und den richtigen Detaillierungsgrad in der Umsetzung auszuloten. Dabei geht es in erster Linie um die Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in die strategische Unternehmensplanung, das Risikocontrolling und das Eigenanlagenmanagement einschließlich einer angemessenen Dokumentation.
Viele Ihre Entscheidungen und Prozesse beinhalten vermutlich bereits Aspekte der Nachhaltigkeit. Gerne unterstützen wir Sie bei der „Nachhaltigkeitsinventur“, erarbeiten Ideen, schließen Lücken und machen den Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken in Ihrer Bank transparent. Dabei stehen wir für eine schlanke Umsetzung mit Augenmaß und Pragmatismus!

Ihr Ansprechpartner: Jürgen Tebroke

Mit Einführung der CRR II zum 28.06.2021 können kleine / nicht komplexe Institute eine verkürzte Meldung zur NSFR beantragen (sog. sNSFR). Aufgrund der konservativeren Berechnung der sNSFR sollte jedes Institut vorab genau prüfen, ob sich hieraus Probleme bei der Einhaltung der Mindestanforderung von 100 % bzw. des angestrebten Ambitionsniveaus ergeben können.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Implementierung der neuen Meldebögen sowie der Berechnung von NSFR und sNSFR für Ihre Bank.

Ihr Ansprechpartner: Tobias Wischer

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme und den Austausch mit Ihnen!

Das Steuerungsteam der pit-con.

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Kontaktieren Sie uns gerne!

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